Laserauftragschweißen
Laserauftragschweißen
Laserauftragschweißen
Das Laserauftragschweißen ist im Wesentlichen ein Schweißverfahren, bei dem ein stufenlos steuerbarer Laserstrahl als Wärmequelle genutzt wird. Diese Technologie ermöglicht eine vollständige metallurgische Verbindung mit minimaler Wärmeeinflusszone (WEZ) und Verdünnung und reduziert gleichzeitig unerwünschte Nebeneffekte wie Oxidation und Entkohlung. Im Gegensatz zu thermischen Spritzverfahren können durch Laserauftragschweißen die mechanischen Eigenschaften eines Bauteils oder Substrats wiederhergestellt oder sogar verbessert werden. Die Möglichkeit, sehr dünne Abschnitte, Kanten und komplexe Geometrien mit einer metallurgisch besseren Beschichtung als dem Substrat zu beschichten/schweißen, macht bisher Unmögliches möglich.
Vorteile des Laserauftragschweißens
- Minimierte WEZ
- Metallurgische Bindung
- Oberflächenmodifizierung (Wärmebehandlung)
- Große Auswahl an Materialien/Overlays
- Sehr geringer Wärmeeintrag
- Stark reduzierte Entkohlung
Anwendungen des Laserauftragschweißens
- Membranen
- Leitschaufeln
- Pumps
- Ringe tragen
- Wellen
- Rotoren
- Klingen
- Pilotdüsen
- Übergangsstücke
- Verbrennung
- Liner/Körbe
- Dichtflächen
- Riser
- Ölwerkzeuge
Laserbeschichtungsmaterialien
- Edelstahllegierungen – 304, 316L, 410, 420
- Korrosionsbeständige Legierungen – Hast-X®, 625, 718
- Hartauftragslegierungen – Stellite® 1, 6, 12, 20, 21 Colomonoy® 69, 88,
- Durum® 059, Triballoy®T-800
- Wolframkarbid-Verbundwerkstoffe – 50 %, 60 %, 70 % WC
- Aluminiumbronze
Zusammenfassung der Ausrüstung
- 4-kW-Scheibenlaser, Koaxialdüse, Sechs-Achsen-Roboter mit Zwei-Achsen-Positionierer, 680 kg (1500 lb) maximale Kapazität.
- 4-kW-Scheibenlaser, Koaxialdüse, Sechs-Achsen-Roboter mit Zwei-Achsen-Positionierer, 2040 kg (4500 lb) maximale Kapazität.
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